
Die mutigste Wassernixe der Welt. - Keine Narbe wird sie je entstellen!
Der Himmel verdunkelt sich über Sydney. Es ist sechs Uhr, die Abendsonne ist hinter dicken, dunklen Gewitterwolken untergegangen. Im Radio warnen die Moderatoren vor Sturm und starkem Wind. Es ist heiß. Schwül. 32 Grad. Der Asphalt, der sich in der prallen Sonne den ganzen Tag über aufgeheizt hat, kann kaum abkühlen. Hektisch rollen Räder über ihm her, Menschen trampeln auf ihm herum als sie die Straße überqueren. Plötzlich helles Licht überall. Ein Blitz. Ein Donner. Knall. Bumm. Die Menschen werden hektischer, gehen schneller über die Straße, warten nicht mehr auf grün. Ein Auto hupt. Noch eins. Knall. Bumm. Ein Donner lässt die Dame mit dem blauen Rock und den Stöckelschuhen zusammenzucken. Auf einmal fasst der Mann, der ihr entgegenläuft an sein Ohr. Es ist nass. Ein Regentropfen hat ihn getroffen. Der erste an diesem Abend. Plötzlich prasseln abertausende von Regentropfen auf die Menschen, die Autos, den warmen Asphalt. Überall in den Straßen hört man aufklappende Regenschirme, die Menschen verziehen ihr Gesicht. Ein Taxi ist jetzt schwer zu bekommen, jeder will schließlich trocken bleiben. Die Menschen suchen Schlupf unter den Vordächern der Geschäfte. Die Regentropfen platschen auf den Boden und spritzen bis zu ihren Füßen. Alle sind genervt. Nur einer lacht. Er geht zu seinem Fahrrad, schließt es auf und radelt los. Read the rest of this entry »